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Leben im Ruhrpott

Bericht zum Vivawest Marathon – 10 km Lauf

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4 Tage vor dem Vivawest Lauf bekam ich leichtes Halskratzen und fühlte mich schlapp und müde. Krank werden war jetzt keine Option und so griff ich zu meinem Wundermittel und es half auch tatsächlich. Sonntagmorgen fühlte ich mich sehr viel besser als die Tage davor, jedenfalls fit genug um 10km zu laufen. Abends hatte ich mir schon mein Laufoutfit rausgelegt, kurzfristig habe ich mich allerdings noch für eine kurze Hose umentschieden. Es war einfach schon recht warm draußen.

Am Startpunkt angekommen traf ich auch Britta vom Lauftreff mit ihren beiden Freundinnen Nicole und Katrin. Wir beschlossen zusammen zu starten. Diesmal wurde in 3 Startwellen gestartet, was auch bei 1750 Läufern sehr vernünftig war. Wir reihten uns in die Startschlange ein und dann ging es auch schon los. Vorher war ausgemacht, wer schneller laufen will, sollte nicht auf den Anderen warten, sondern einfach weiterlaufen. Ich wollte niemanden dran hindern hier Bestzeit zu laufen oder für denjenigen ein Klotz am Bein sein.

Die ersten Km lief es ganz gut, mal abgesehen davon, dass meine Uhr nicht so wollte wie ich. Unterwegs stand meine Freundin Birgit, die nicht mitlaufen konnte, am Straßenrand und feuerte mich und die Anderen an. Ich fand das toll und habe ich darüber sehr gefreut. Ansonsten war die Stimmung an der Strecke, mal abgesehen vom Nordsternpark, sehr bescheiden. An einigen Stellen standen vereinzelt ein paar Grüppchen, doch die konnte man wirklich an einer Hand abzählen. Das war wirklich schade und mir tat das für die Halbmarathonis/Marathonis echt leid. Quälen sich die vielen km und keiner da, der einen anfeuert.

Die Strecke ist zwar ganz gut zu laufen, allerdings geht es auch zwischendurch gut bergauf. Das habe ich gerade bei den letzten 1,5km verflucht. Zum Glück hatte ich Britta da auch immer noch an meiner Seite und ich war wirklich froh, dass sie da war. Während des Laufs unterhielt sie mich und bekam nur knappe Antworten, da ich meine Luft sparen wollte. Die Sonne knallte vom Himmel und mir war richtig warm, es war irgendwie ein bisschen schwül. Ich war froh, dass ich meine kurze Hose angezogen hatte. In 7/8 Hose hätte ich noch mehr geschwitzt. Irgendwie spielt das Wetter beim Vivawest Marathon immer verrückt. Nur gut, dass es nicht so heiß war, wie letztes Jahr.

Kurz vorm Ziel sahen wir auch den Start der Halbmarathonis. Sie kamen uns auf der anderen Straßenseite entgegen. So war ich ein wenig vom „Sterben“ beim Bergauflaufen abgelenkt. Ich war ehrlich gesagt froh, dass wir so kurz vorm Ziel waren. Wenn ich noch ein paar Km hätte weiterlaufen müssen, weiß ich nicht, ob ich das geschafft hätte. Dank meiner Pacemakerin Britta kam es dann, dass wir beide genau 1h und 10min später ins Ziel gelaufen sind. Ich war aber auch ganz schön geschafft. Ich freue mich über diese Zeit, zumal es mir ja die Woche davor nicht so gut ging. Kurz nach uns kamen dann auch Nicole und Karin ins Ziel und wir waren alle froh, dass wir diese schöne Medaille bekamen.

In meiner Altersklasse habe ich Platz 42 belegt. Ich habe mich darüber sehr gefreut und bin auch ein bisschen stolz darüber. Schließlich bin ich unter den ersten 50 gekommen. Da leider immer nur 100 Ergebnisse angezeigt werden, weiß ich nicht, wieviele Frauen in meiner Altersklasse tatsächlich mitgelaufen sind. Gegenüber letztem Jahr habe ich mich sogar um 19 Plätze verbessert. Na, was will man mehr??

Geschafft!!!

Nicole, Katrin, Britta und ich

Meine Pacemakerin Britta. Was mache ich nur ohne sie in New York?

6 Kommentare

  1. Von mir natürlich herzlichen Glückwunsch zu Platz 42 und das wenn man auch noch leicht angeschlagen ist !!! Super

  2. Herzlichen Glückwunsch zum Finish und der, wie ich meine, doch recht schicken Medaille. Stimmungstechnisch, da muss ich Dir voll und ganz zustimmen, war das am Sonntag echt Mal wieder eine Trauerspiel. Und auch die Streckenführung mit dem hohen Wendestreckenanteil (zumindest beim Marathon) ist nicht wirklich genußförderlich. Naja, 2020 wird’s BESTIMMT besser – wobei ich mir das schon 2013 jedes Jahr einrede 😉 Viele Grüße. Christian.

    • Danke, dir auch herzlichen Glückwunsch zu deiner tollen Leistung. Ich glaube nicht, dass es besser wird. ?
      Liebe Grüße
      Katja

  3. Glückwunsch zu Platz 42. Jetzt weiss ich auch warum ich dich übersehen habe. Diese Zeckengelben Kniestrümpfe sind schuld. Ein Problem zur mässigen Stimmung ist vielleicht auch das die Strecke fast immer gleich ist und viele Betroffene Anwohner durch die Einschränkungen kein Fans des Laufs sind. Mich persönlich stört es nicht . Das ist einmal im Jahr und man kann sich lange genug drauf vorbereiten.

    • Danke Reiner. Die Strümpfe sind mehr neongelb, sonst hätte ich sie nicht angezogen. ? In Horst war ja noch etwas los, aber in Gladbeck war echt tote Hose am Rand (abgesehen vom Fanpoint am Start).
      Liebe Grüße
      Katja

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