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Leben im Ruhrpott

Staffellauf – Innogy Marathon – Rund um den Baldeneysee

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Am Sonntag war es soweit, mein erster Staffellauf stand an. Normalerweise ja nichts Ungewöhnliches, aber ich kannte keinen meiner Mitläufer persönlich.

Im Mai habe ich Florian und Marie beim Vivawest Marathon kennengelernt, ein nettes sportliches Paar. Irgendwann schrieb Florian mich an, ob ich Lust hätte bei einem Staffellauf mitzumachen. „Klar, warum nicht.“ Schnell kristallisierte sich heraus, dass es zwei Staffeln geben sollte, eine gemütliche und eine schnellere Staffel. Ich lief bei der gemütlichen Staffel mit, so schnell bin ich ja doch noch nicht.

Als am Sonntagmorgen der Wecker ziemlich früh klingelt, stöhnte ich und verfluchte mich für diese Idee, direkt nach dem anstrengenden Buchmessebesuch, bei einem Staffellauf mitzumachen und mal eben die knapp 10km zu laufen. Nun ja, nutzte alles nichts, ich hatte zugesagt und da musste ich jetzt durch. Das Wetter spielte zum Glück auch mit, die Sonne schien und es war leider doch recht warm. Nun ja, da ich immer noch keine kurze Hose habe, musste meine bunte lange Hose her. Außerdem fällt ja bunt auch auf und so konnte mich mein Vorläufer dadurch auch besser sehen.

Morgens früh um 9 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Auto wurde ich dann langsam wacher und munterer. Ich freute mich darauf die anderen Läufer kennenzulernen. Am Treffpunkt angekommen, waren auch schon die Ersten da. Nach und nach trudelten alle ein.

Das Team

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war eine tolle bunte Mischung und wir haben uns alle gleich gut verstanden. Ich lief mit Franziska, Florian und Michael.  Beim Start feuerten wir unsere ersten Läufer (bei uns Franziska) an und dann ging es für mich mit dem Schiff zu meinem Wechselpunkt (Haus Scheppen).

Auf dem Weg zu meinem Wechselpunkt

 

 

 

 

 

 

 

Dort angekommen hatte ich noch viel Zeit. Zwischendurch aß und trank ich etwas, zum Glück hatte ich mir Butterbrote eingepackt. Natürlich feuerte ich auch die anderen Läufer an und die Stimmung war gut am Wechselpunkt. Irgendwann standen nur noch 3 Läuferinnen da und der Moderator hielt uns bei Laune, hat er gut hinbekommen. Er machte eh einen super Job!!

Dann endlich kam Michael und ich wir wechselten den Zeitchip. Ich rannte direkt los und wollte mich jetzt endlich bewegen. Natürlich war ich wieder viel zu schnell, ich nahm dann irgendwann ein bisschen Tempo raus. Die ganze Zeit hatte ich schön im Schatten gestanden und merkte jetzt beim Laufen, wie warm es in der Sonne war und ich hatte auch noch eine lange Hose an.  Die Hitze hat mich doch ganz schön umgehauen. Irgendwann merkte ich, dass mein Kreislauf ein wenig schwächelte und ich bekam leichte Panik, dass ich umkippen würde, doch zum Glück entdeckte ich rechtzeitig ein Wasserstand und ich trank erst mal einen großen Schluck Wasser. Blöd nur, dass die Hälfte davon auf meinem Shirt landete. Laufen und trinken klappt leider noch nicht so ganz.

Einige Leute am Rand feuerten mich an und klatschen, das fand ich toll. Leider machten nicht alle Fußgänger direkt Platz, so dass ich oft ausweichen musste. Das ging ja mal gar nicht, das kostete zusätzliche Kraft und Zeit. Zum Glück kam 4km vorm Ziel noch mal ein Verpflegungsstand, denn ich merkte, dass das Wasser nicht mehr reichte. Ich trank ein wenig Cola. Diesmal bin ich extra stehen geblieben und nahm mir für „unterwegs“ zwei große Stücke Banane mit. Denn obwohl ich meine Butterbrote gegessen hatte, merkte ich, dass es zu wenig gewesen war. Noch nie waren mir 10km so lange vorgekommen.

Kurz vorm Ziel an der Regattabahn saßen die Anderen von der Staffel. Marie lief mit mir mit und am Regattaturm warteten meine 3 Vorläufer, so liefen wir alle zu viert bzw. zu fünft durch das Ziel. Ich war fix und fertig und brauchte erst mal Zucker. Ich trank direkt 2 kleine Becher Cola, was für mich untypisch ist, da ich so gut wie nie Cola trinke. Ehrlich gesagt war ich froh, dass ich unterwegs nicht umgekippt bin. Beim nächsten Staffellauf werde ich auf jeden Fall mehr zu essen einpacken und doch mehr trinken (dabei hatte ich  extra eine Flasche Wasser mit, die ich auch leer getrunken hatte).

Meine Zeit war übrigens sehr gut, ich bin genau 1Stunde und 10min gelaufen. Da bin ich echt stolz drauf, angepeilt hatte ich keine bestimmte Zeit, da ich die letzten Wochen nicht so viel trainieren konnte.
Trotz alledem war es ein toller Tag. Ich habe eine schicke Medaille, habe habe viele nette neue Leute kennengelernt, Laufen verbindet halt. Einige davon werde ich beim Bottroper Herbstwaldlauf wiedersehen. Da freue ich mich jetzt schon drauf.

Die Vorderseite

Die Rückseite

5 Kommentare

  1. Hallo

    also gefunden ! vielen Dank

  2. Uah, 10 km. Ich knapse immer noch an den 5, um eine vernünftige Zeit zu holen.

  3. Da ist man mal 4 Wochen nicht hier und Du sammelst ein Edelmetall nach dem anderen. 👌LG Reiner.

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