Ruhrpottkatjes

Leben im Ruhrpott

Rostock und Warnemünde

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Von Kopenhagen aus ging es abends sofort nach Rostock, also quasi zurück nach Deutschland. Warum wir nicht gleich von Rostock aus mit dem Schiff losgefahren sind? Es war von Kopenhagen einfach billiger, trotz Flug und 1 Übernachtung in Kopenhagen haben wir immer noch 250 Euro gespart.

In Rostock legten wir am großen Seehafen/Industriehafen an, Überraschung, das war nicht Warnemünde, wie es in der Beschreibung stand. Zum Glück erklärten uns zwei Polizisten, wie wir am besten in die Stadt kamen und dann nach Warnemünde. Das Tagesticket kostete unglaubliche 5,20 Euro, also richtig günstig im Gegensatz zu unseren Ticketpreisen hier.  Wir fuhren also erst einmal mit dem Bus in die Stadt.  (Zum Vergrößern einfach auf das Foto klicken)

Steintor

Wir gingen weiter Richtung Marktplatz, der mir richtig gut gefallen hat. Irgendwie merkte man, dass man an der Ostsee war.

Der Marktplatz

Da es Sonntag war, waren nur die Touristen in der Stadt, ansonsten war es wirklich sehr ruhig. Irgendwann hörten wir Musik und gingen in die Richtung. Dort gab es Torwandschießen und auf der kleinen Bühne liefen Männer mit Fußballtrikots rum. Dann sahen wir auch groß auf dem Bus „Hansa Rostock“ stehen und klar, wir waren hier wohl bei der Vorstellung der neuen Fußballtrikots.

Antje wollte unbedingt beim Torwandschießen mitmachen. Ich hatte mich erst geziert, aber dann gedacht, „Egal, dich kennt ja hier eh keiner.“ Die Schlange war lang und viele Männer waren sehr ehrgeizig und ganz besonders der junge Mann, der vor uns dran war. Der war ganz schön sauer, dass er nicht einmal getroffen hatte. Dann kam Antje dran und mit ihrer speziellen Technik, den Ball ins hohe Eck zu schießen war noch nicht ausgefeilt. Leider ging kein Ball rein, aber es sah gut aus. Ich sagte noch zu dem Mann, der mir den Ball gab: „Na, wenn ich nicht treffe, macht das ja nichts, ich darf das. Ich bin ja eine Frau.“ Wir lachten alle. Ich legte mir den Ball zurecht und zielte unten rechts an und schwupps war der Ball auch schon drin. Ich lachte auf und alle jubelten. Leider wollte der nächste Ball nicht ganz rein gehen, und sprang knapp davor, einfach vorbei. Ich fand es nicht schlimm, wenigstens hatte ich einmal getroffen und bekam ein Schlüsselanhänger, an dem ich meine Bordkarte festmachte.

Der Bus von Hansa Rostock

Ach ja, durch den Bus sind wir natürlich auch mal gegangen, auch wenn Hansa Rostock nur in der 3. Liga spielt.

In der Stadt kamen wir sogar an der Stadtbibliothek, die leider geschlossen hatte. Sonst wäre ich bestimmt mal reingegangen und hätte sie mir angeschaut.

Stadtbibliothek

Blick auf die Universität

Das Hausbaumhaus (dunklere Gebäude), eins der wenigen noch erhaltenen Hausbaumhäuser in Rostock.

Ein Besuch in der St. Marien Kirche durfte nicht fehlen, denn dort steht die Astronomische Uhr mit Apostelumgang. Die Uhr funktioniert immer noch!!

Der astronomische Kalender

Die Uhr

Nachdem wir so viel durch die Innenstadt gelaufen sind, machten wir eine kleine Pause. Danach ging es mit der S-Bahn Richtung Warnemünde. Dort wurde es voll. Die AIDA lag im Hafen und man merkte, man war in der Touristenhochburg angekommen. Die Straßen waren voll und auch die Geschäfte hatten auf.

Da ich unbedingt zum alten Leuchtturm wollte, schlenderten wir erst einmal gemütlich über die Promenade und gingen Richtung Meer und Strand. Der Strand war echt toll.

Ich sag nur Nils Holgersson. 😉

 

Der alte Leuchtturm (1898) neben einem Teecafe.

Abends ging es dann Richtung Tallinn weiter, allerdings war am nächsten Tag erst mal Seetag angesagt.

3 Kommentare

  1. Richtig schöne Bilder, die Gebäude sind ja mal richtig hübsch! 🙂

  2. Danke für den Bericht über Rostock Ich war 1992 mal in Rostock. Damals war die Stadt noch nicht so schön direkt nach der Wende. Die ganzen alten Häuser wurden echt super restauriert. Eine Perle an der Ostsee 🙂

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