Ruhrpottkatjes

Leben im Ruhrpott

Meine erste Laktatdiagnostik

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Gestern Morgen war es soweit und ich hatte meine erste Laktatdiagnostik im Reha Zentrum in Oberhausen. Aufgrund des Wetters fand der Laktatstufentest im Studio auf einem Laufband statt. Einerseits fand ich das ganz gut, war es doch diese Woche ganz schön kalt und ich musste mir keine Gedanken machen, wieviel Lagen ich drunter ziehen sollte. Am Sonntag hab ich mir nämlich schon ganz schön den Hintern abgefroren (trotz Thermohose). Auf der anderen Seite bin ich kein großer Fan von Laufbändern. Das liegt daran, dass ich damals beim Sommertraining mal eine unangenehme Erfahrung damit gemacht habe. Ich gehe hier mal nicht näher darauf ein, ist mir zu peinlich. 😉 🙂

Bevor es auf das Laufband ging, wurde meine gesundheitliche Vorgeschichte abgeklärt. Sehr ausführlich erklärte mir Oliver, mein Trainer, wie der Laktattest ablaufen wird. Auf dem Weg zum Laufband war ich doch sehr nervös und sah mich schon auf dem Band stolpern und liegen, was für eine Horrorvorstellung. Ich kann euch aber beruhigen, es ist nichts passiert. Ich bin weder gestolpert noch hab ich nicht das Band zum Stoppen gebracht. Was für ein Glück! 😉

Am Band wartete schon Bernie, auch Trainer, der für die Blutentnahme zuständig war. Dann ging es los. Ganz gemütlich und locker startete ich. Nach 5 Minuten „sprang“ ich auf die Seiten (das Band läuft nämlich weiter, da nur 30sec pausiert wird) und Bernie nahm mir dann Blut im Ohrläppchen ab. Gleichzeitig kontrollierte Oliver meinen Puls und notierte ihn. Danach wurde die Geschwindigkeit gesteigert und ich durfte weiter laufen. Das Ganze ging dann so lange, bis ich nicht mehr konnte. Bei 10 km/h war dann nach 2Minuten Schluss. Meine Beine hätten noch laufen können, aber mir fehlte einfach die Luft.

Insgesamt dauerte der Laktattest 40 Minuten. Danach war ich sehr erleichtert, schließlich habe ich mein Laufband-Trauma überwunden!! Oliver erklärte mir anhand meiner Laktatwerte noch einige Dinge, die wirklich interessant waren. Nächste Woche bekomme ich die Auswertung und einen Trainingsplan. Ich bin gespannt, in welchem Pulsbereich ich so trainieren darf und dann werde ich mich ins Training stürzen. 😉

Anfang Mai bin ich wieder da (aber dann ohne Angst vorm Laufband) und mal schauen, ob sich meine Leistung verbessert hat.

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