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Leben im Ruhrpott

Max Bentow: Der Schmetterlingsjunge – Rezension

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Nachdem mir das letzte Buch aus der Nils Trojan Reihe nicht ganz so gut gefallen hat, war ich skeptisch, doch trotzdem wollte ich dem „Schmetterlingsjunge“ eine Chance geben und bin froh, dass ich es gelesen habe.

Nils Trojan wird zu einem Mord an einer Frau gerufen. Ihr kleiner Sohn, der vom Täter verschont wurde, hat seine tote Mutter in ihrem Bett gefunden. Doch das Skurrile an dem Mord ist, dass der Täter der toten Frau einen wunderschönen Schmetterling auf den Rücken gemalt hat. Als der zweite Mord passiert und diese Tote auch wieder ein großen Schmetterling auf den Rücken hat, ahnt Nils Trojan, dass der Täter erneut zuschlagen wird. Denn er  hinterlässt kleine Hinweise und verspottet die Polizei. Was haben High Heels mit diesem Fall zu tun? Lange tappt  Nils Trojan im Dunkeln und kann sich keinen Reim auf diesen Schmetterlingsmörder machen. Doch die Zeit rennt, denn der Täter plant sein großes Finale. Wird Nils Trojan schneller sein?

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Einmal aus der Sicht der Ermittler, dann aus der Sicht des Täters  und dann aus Sicht einer jungen Frau, die seltsame Botschaften erhält und schreckliche Alpträume hat.
Der Schreibstil von Max Bentow ist schön flüssig, so dass man schnell in die Geschichte reinkommt. Die Spannung wird gut aufgebaut und auch der Spannungsfaden wird gut gehalten. Die kurzen knackigen Kapitel sorgen für einen guten Lesefluss. Mir hat dieser Psychothriller sehr gut gefallen und ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Aber Vorsicht, es ist nichts für schwache und empfindliche Nerven.

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