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Leben im Ruhrpott

Erasure live in Köln – Konzertbericht

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Es war schon gut gefüllt, aber trotzdem fanden wir noch einen guten Platz an der Seite. Wir wollten ja eh nicht ganz vorne mit mischen. Um 20 Uhr begann eine mir völlig unbekannte  Vorband „Bright Light Bright Light“.  Bei der Musik musste ich immer an den Film „Mitten ins Herz“ denken, denn sie klang fast genauso. Der Sänger gab alles und seine Posen erinnerten mich stark an Freddy Mercury. Um kurz vor 21 Uhr kamen dann endlich Erasure auf die Bühne und die Klänge von „Oh L’Amour“ erklangen. Die Menge bebte und war begeistert. Leider ebbte die Stimmung dann aber recht schnell ab, gerade bei den neuen Liedern kam keine Stimmung auf. Bei Hits wie „Sometimes“, „Blue Savanah“ und „Always“ kam natürlich wieder gute Stimmung hervor und viele sangen mit. Das war echt schön.

Doch bei Songs wie „I love Saturday“, den viele nicht kannten, das hatten man an der Reaktion der Fans gemerkt, war die Stimmung verhaltend.  Bis auf ein oder zwei neue Hits, die sie bei Robbie gespielt hatten, kannte ich die neuen Hits nicht, ansonsten war ich gut vorbereitet. 😉 Andy sprach Deutsch, bei einigen Wörtern haperte es aber mit der deutschen Übersetzung, was teilweise ganz lustig war. So wurde dann mal aus: „Ich nehme ein Schluck“ „Ich nehme ein Schlüpper“. Da mussten man schon schmunzeln, machte ihn aber auch sympathisch. Nachdem er sich warm gesungen und getanzt hatte, zog er sein Hemd aus und tanzte in einen hautengen Jumpsuit, was ich sehr mutig fand. Die Lichteffekte und der Bühnenaufbau waren gut gelungen.

Andy im hautengen Ganzkörperanzug.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur bei der Songauswahl hatte mein kein glückliches Händchen. Es waren tolle Sachen dabei, aber auch viele langsamere Songs und die neuen Songs kannte kaum einer. Irgendwie kam nicht so wirklich richtig gute Stimmung aus. Das Publikum war eh nicht so meins, einige waren schon recht rücksichtslos. Ich kann nicht nachvollziehen, dass man mitten im Menschenpulk einfach los tanzt ohne Rücksicht auf den Hinter-oder Nebenmann zu  nehmen. Ich habe nichts dagegen, wenn man sich zum Takt der Musik bewegt, das habe ich auch gemacht. Aber immer so, dass ich auf meinen Platz gestanden habe und die Leute hinter mir nicht noch mehr nach hinten gedrängt habe.  Wenn ich tanzen möchte und mehr Platz brauche, dann stelle ich mich hinten hin, was auch einige gemacht haben. Die Sicht von hinten war genauso gut.

Nach fast 1,5h war das Konzert dann zuende, es gab nur einen Song als Zugabe!!! Dann ging das Licht an der Bühne aus und schwupp war das Licht in der Halle an. Was mich aber am meisten enttäuscht hat, war, dass sie noch nicht mal mein Lieblingslied (Love to hate you) gespielt haben.  Ich war aber nicht die Einzige, die enttäuscht war.  Birgit meinte direkt, also die Pet Shop Boys haben mir viel besser gefallen.

Ja, das fand ich auch. Ich muss sogar sagen, dass mir die 45min in Düsseldorf beim Robbie Williams Konzert viel besser gefallen habt als das jetzige Konzert.

8 Kommentare

  1. Ich war immer der Meinung das Künstler oder Bands bei Live Konzerte alles geben ! Ich wurde mal sehr entäuscht bei Eros Ramazzotti in Stuttgart ! Der schlief fast ein ! Viel Geld bezahlt und das Konzert war eine Zumutung. Glaub nach 1 Std. ist der verschwunden und Zugabe gab es gar keine ! Dies war aber bisher die einzigste Entäuschung. Sonst immer alles im grünen Bereich und top !!! Habe gelesen dass die Rolling Stones nach Deutschland kommen. Karten sehr teuer und ich finde irgendwann muss auch mal Schluss sein. Es sind heute alles „Rentner“ und die ganze Tournee kann meiner Meinung nach nicht mehr Motivation sein sondern hier geht es nur nochmals ums große Geld !!!! LG Manni

    • Ja, das sehe ich auch so, wobei Erasure schon ins Zeug gelegt haben, die Songauswahl war unglücklich und wie gesagt, das Publikum war auch nicht so dolle (fand ich jedenfalls). Es ist manchmal echt schon unverschämt, was so manche Stars an Kartenpreise nehmen. Bevor ich das zahle, bleibe ich lieber zuhause.
      Liebe Grüße

  2. Schade 🙂

  3. Pingback: Fitflop Slippers

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