Ruhrpottkatjes

Leben im Ruhrpott

Der Viactiv Firmenlauf in Oberhausen

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Es war soweit, mein erster Firmenlauf stand an. Den Abend vorher hatte ich meine Laufsachen inkl. Duschzeug gepackt. Auf der Arbeit zog ich mich dann um und fuhr direkt zum Centro. In meinem Laufoutfit fiel ich wie ein bunter Hund auf. Ok, unser Teamlaufshirt war neongelb und dazu hatte ich meine knallige Laufthose angezogen, unauffälliger ging es nicht.  🙂 Mir persönlich war das egal, ich mag halt knallige und bunte Farben bei meinen Laufsachen.

Das Wetter spielte auch mit, die Sonne schien und es war auch nicht zu heiß.

Gutgelaunt vor dem Start

Auf dem Gelände angekommen, warteten wir auf unseren Teamkäpitän. Schließlich stand ja noch das Teamfoto an. Bei 188 Leuten im Team würde das nicht einfach werden. War es dann auch nicht. Allerdings muss ich sagen, habe ich von dem Fotografen direkte Anweisungen erwartet, was wir jetzt tun sollten. Da kam aber überhaupt nichts. Er hielt einfach drauf und keiner wusste, fotografiert er jetzt oder nicht. Das sieht man auch auf einigen Fotos, was ich schade finde. Irgendwann rief eine Frau, dass wir mal die Arme hochreißen sollten. Das haben wir dann gemacht. Zum Glück war von einem Kollegen der Vater da, der auch ein paar Bilder gemacht hatte.

Wir waren das größe Team

Der Start war ein nach der Zielzeit aufgeteilt, die schnellsten Läufer sollten vorne stehen und die Walker ganz hinten. Meine Kollegin und ich stellten uns vor den 40min. Es war so voll, da passte kein Blatt mehr zwischen den Leuten. Man hörte auch nicht den Startschuss, man merkte nur, es ging auf einmal los, doch abrupt kam die Menge immer wieder zum Stehen. Naja, irgendwann ging es dann und wir liefen los. Die ersten Läufer rasten wie die Doofen an uns vorbei, links und rechts teilweise querbeet wurden wir überholt. Am besten waren die, die einen auch noch anrempelten, dabei war der Weg dort noch breit genug. Man hätte ja auch kurz die Leute vorwarnen können, und sagen können: „Achtung, ich überhole“, was am Kanal auch einige gemacht haben. Das fand ich besser.

Die Stimmung an der Strecke war gut. An der Promenade standen sehr viele Leute und klatschen, am Olga Park wurden wir von toller Musik empfangen und auch hier waren viele Leute. Wo keiner stand, feuerte der Streckenposten einen an, das war einfach nur toll. Die Strecke hatte es ganz schön in sich, ging es doch mehrmals bergauf und die letzte Steigung lief ich langsam rauf. Ich wusste ja, es ging ja noch 2km weiter. Am Autohaus angekommen warf ich einen Blick auf die Zeit und war überrascht. Denn dort stand irgendwas mit 38 Min., ich war verblüfft, angepeilt hatte ich eher so 43/45min. Ich blieb bei meinem Tempo und legte noch auf der Zielgeraden einen kleinen Sprint hin, wollte ich doch unbedingt noch die 40min davor stehen haben. Ich lief mit Bruttozeit von 40:25 ins Ziel. Auch wenn ich durch den Spring noch völlig aus der Puste war, war ich echt glücklich.

Geschafft, aber trotzdem glücklich!

Zuhause schaute ich dann nach meiner Nettozeit. Ich habe doch tatsächlich für knapp 6 km 39:15 Minuten gebraucht. Ich habe mich tierisch darüber gefreut. Für mich als Laufanfänger war/ist das eine tolle Leistung. Klar, dass die Menge natürlich auch zieht und man doch schneller läuft als sonst. Da muss ich bei den 10km aufpassen. Schließlich möchte ich nicht vorher schlapp machen.

Meine erste Medaille

Von knapp 1200 Frauen habe ich den 416. Platz belegt und in meiner Altersklasse Platz 55. von 122 Frauen.

 

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