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Leben im Ruhrpott

Dennis Gastmann: Der vorletzte Samurai – Rezension

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Dennis Gastmann verbringt mit seiner Frau, einer Halbjapanerin,  die aus einer Samurai Familie stammt, seine Hochzeitsreise in Japan um das Land und natürlich auch seine neue Familie kennenzulernen. Wer einen Reiseführer  erwartet, ist hier falsch. Das Buch ist unterhaltsam und vielseitig geschrieben.
Man kommt gut voran und taucht fasziniert in dieses Land ein.

Dennis Gastmann nimmt uns mit in die übervollen Städte mit Touristen und Einheimischen, lässt uns an seinem Besuch in einem Roboterrestaurant teilhaben, berichtet über kleine Stammkneipen, in die noch nie ein Tourist sich verirrt hat. Wir erfahren das Zugfahren in Japan stressfreier ist (da das Gepäck vorher mit einer Spedition zum Ziel geschickt wird), die Bahn sich für ihre Verspätung entschuldigt (auch wenn es nur Sekunden sind). Was für uns in Deutschland die Bratwurst ist, das ist für die Japaner Sushi. Er liebt es trotzdem und doch lässt er nicht unerwähnt, dass es in Japan noch viel leckere Sachen gibt, als Sushi.

Man erfährt viel von der Mentalität der Menschen und der Kultur Japans. Ich bin zwar kein so großer Japan Fan (auch wenn ich Sushi liebe), aber das Buch macht neugierig und Lust darauf dieses Land kennenzulernen.  Auch wenn man zwischendurch den Kopf mal schütteln muss, so regt das Buch aber auch zum Nachdenken an.

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