Ruhrpottkatjes

Leben im Ruhrpott

Das war der Metro Staffellauf in Düsseldorf

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Mit 4 Staffeln und 16 Leuten waren wir von unserem Lauftreff „Runners of Ruhrpott“ in Düsseldorf beim Staffelmarathon dabei.  Nach dem Start der ersten Läufer begleiteten wir den 2. Läufer zu seiner Wechselzone und so ging es dann weiter. Ich fand das sehr schön, war man wenigstens nicht alleine und so wurde ich auch nicht schnell nervös. Ich war die 3. Läuferin unserer Staffel und als es dann zu unserer Wechselzone ging, wurde ich langsam etwas nervös. Die App zeigte mir an, dass mein Läufer schon bald da sei, ich bzw. wir waren aber noch ein ganzes Stück davon entfernt. Nun ja, hinterher stellte sich heraus, dass die App nicht richtig funktionierte, mich aber trotzdem schockte, als mir angezeigt wurde, dass mein Wechselpartner da sei, aber er war nirgendwo zu sehen. Kein Wunder, kam er doch ne Viertelstunde später erst an. Auf die Technik sollte man sich einfach nicht verlassen.

Kim, die auch als 3. Läuferin lief, wurde etwas eher abgelöst und meine Aufregung stieg. Gegessen und getrunken hatte ich mal wieder nicht sehr viel, dabei war es schon mittags. Hoffentlich ging das diesmal gut. Doch bevor ich mir groß weitere Gedanken dazu machen konnte, kam auch schon mein Partner und wir klatschten uns ab und weg war ich. Ich weiß nicht, warum ich immer den gleichen Fehler mache, aber ich war natürlich viel zu schnell gestartet…nach ner Minute signalisierte mir meine Uhr, dass meine Herzfrequenz viel zu hoch sei. Ich sah die Pace und war dann doch schockiert, weil ich so schnell war. Also nahm ich Tempo raus, langsam fand ich mein Tempo und nach 2 km sah ich Kim, die sich immer umdrehte. Dank meiner bunten Hose sah sie mich und rief: „Soll ich warten?“ “Nein, lauf weiter.“ Ich holte sie ein und so liefen wir dann gemeinsam unseren Streckenabschnitt.

Eine Gruppe Schalker Fans hatten es sich am Wegesrand gemütlich gemacht und natürlich musste ich jubeln und gemeinsam riefen wir „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“. Ein bisschen verdutzt waren sie aber schon, ich hatte meinen Spaß. Überhaupt war an der Strecke einiges los, viele Leute jubelten uns zu, egal ob am Straßenrand, aus ihren Fenstern oder von ihren Balkonen oder Dachterrassen. Wir liefen ein angenehmes Tempo und wir hatten unseren Spaß. Morgens hatte ich noch gescherzt und beim fotografieren im Laufshirt gemeint: „Germanys Next Topläuferin“ lassen grüßen. Das war von da ein Running Gag. Als Kim und ich den Fotografen sahen, ging es wieder mit los mit „Germanys Next Topläuferin“ und wir posierten um die Wette. Wir und auch ein paar andere hatten riesen Spaß dabeigehabt.

Germanys Next TopLäuferinnen

Immer für einen Spaß zu haben

Seriös können wir nicht. 😉

Weiter gehts

Überhaupt hatte ich diesmal viel Spaß beim Laufen. Keine Quälerei, keine Seitenstiche und keine fiesen Gedanken à la „Wie weit muss ich noch laufen“ oder „Ich habe keine Lust mehr“. Kim und ich hatten ein angenehmes Tempo, bei mir war noch Luft nach oben, aber wir hatten so einen Spaß, denn auch wir klatschten den Zuschauern zu, als Dankeschön für ihr Anfeuern und klatschen Kinderhände ab.  Warum sollte ich jetzt alleine weiterlaufen? Das wollte ich nicht und so kamen wir gemeinsam in unsere Wechselzone, wo auch schon die Anderen aus unserer Gruppe warteten. Beim nächsten Lauf weiß ich allerdings, dass ich kurzärmlig laufe, zwischendurch war mir doch sehr warm und da habe ich das lange Shirt verflucht. Das Wetter hat zum Glück an diesem Tag auch mitgespielt. Es war zwar recht frisch, aber es blieb trocken. Zum Schluss gab es noch für alle ein schönes kühles Getränk und natürlich auch ein Gruppenfoto von der tollen Truppe. Zuhause teilte mir dann Runtastic mit, dass ich eine neue Best Zeit auf 5km gelaufen war, was mich total gefreut hat.

 

 

 

2 Kommentare

  1. Ich ziehe meinen Hut ? du Sportskanone ??
    Weiter so?
    LG Karin

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